Fakultät für Chemie

Die Fakultät für Chemie der TU München unternimmt große Anstrengungen dem sich rasch ändernden wissenschaftlichen Umfeld gerecht zu werden. Das breite Fächerspektrum, das neben den traditionellen Ausrichtungen Anorganische Chemie, Organische Chemie und Physikalische Chemie schon lange Zeit durch die Fächer Technische Chemie, Radiopharmazie, Lebensmittelchemie, Theoretische Chemie und Wasserchemie ergänzt war, wurde schon früh mit einem Lehrstuhl für Biotechnologie und durch einen Lehrstuhl für Bauchemie erweitert. [Weiter...]

Am Anfang war die Phasentrennung

Links: klare Lösung, rechts: wässrige Lösung, getrübt durch feinste Öltröpfchen. (Bild: A. Battenberg / TUM)

Ein einfacher Mechanismus könnte entscheidend für die Entstehung von Leben gewesen sein

[23.05.2018] Die Frage nach dem Ursprung des Lebens ist eine der ältesten unbeantworteten wissenschaftlichen Fragen. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) konnte nun erstmals zeigen, dass die Trennung zwischen wässrigen und öligen Phasen ein höchst effizienter Weg ist, die Auswahl chemischer Bausteine zu kontrollieren und bestimmten Molekülen Vorteile zu verschaffen.[mehr...]

Die Enzymdesigner

Sophie Mader und Prof. Ville Kaila; auf den Bildschirmen die Simulation der beiden AsqJ-Modelle. (Bild: A. Battenberg / TUM)

Simulation des Enzyms AsqJ zeigt neue Optionen für Wirkstoffherstellung

[17.04.2018] An nahezu allen biochemischen Prozessen sind Enzyme beteiligt, die chemische Reaktionen beschleunigen. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) hat jetzt erstmals den molekularen Mechanismus des Enzyms AsqJ entschlüsselt. Einsatzmöglichkeiten sehen sie beispielsweise in der Herstellung pharmazeutischer Wirkstoffe. [mehr...]

Tödliches Duo

Einzelkomponenten YaxA (blau) und YaxB (lila) sowie eine aus diesen aufgebaute Pore. Bild: Bastian Bräuning / TUM

Forschungsteam klärt Wirkmechanismus einer Klasse bakterieller Gifte auf

[07.05.2018] Porenbildende Toxine gehören zu den verbreitetsten bakteriellen Giften. Sie greifen Organismen an, indem sie Löcher in der Zellmembran erzeugen. Ein Wissenschaftsteam der Technischen Universität München (TUM) hat nun den Wirkmechanismus eines dieser Gifte aufgeklärt. Die Erkenntnisse könnten dazu beitragen, entsprechende Krankheiten zu bekämpfen oder Pflanzen vor Schäden zu schützen. [mehr...]