Forschungshighlights

Zehn Billionen Atome in Reih’ und Glied

Mit bloßem Auge erkennbar: Ein hauchdünner Graphen-Flake, der durch Chemical Vapor Deposition gewonnen wurde. Die rote Färbung der Kupferunterlage entsteht, wenn die Probe an Luft erhitzt wird. (Foto: J. Kraus/ TUM)

Schneller, präziser und stabiler: Untersuchung optimiert Wachstum von Graphen

[25.08.2017] Eine Atomlage dünn, reißfest, stabil. Graphen gilt als Werkstoff der Zukunft. Ideal, um beispielsweise ultraleichte Elektronik oder hochstabile mechanische Bauteile zu fertigen. Doch die hauchdünnen Kohlenstoff-Schichten sind schwer zu produzieren. An der Technischen Universität München (TUM) hat Jürgen Kraus freitragende Graphen-Membranen hergestellt, dafür systematisch das Wachstum der Graphen-Kristalle untersucht und optimiert. Seine Arbeit wurde mit dem Evonik-Forschungspreis ausgezeichnet. [mehr...]

Moleküle mit Zeitschalter

Dr. Marta Tena-Solsona am Peptid-Synthesizer, mit dem sie die Bausteine für die von ihr untersuchten Gele herstellt. (Bild: Uli Benz / TUM)

Vorbild Natur: Supramolekulare Materialien, die sich selbst entsorgen

[19.07.2017] Materialien, die sich selbst zusammenfügen und am Ende ihrer Lebenszeit einfach wieder verschwinden – in der Natur gibt es sie in Hülle und Fülle. Forscherinnen und Forschern an der Technischen Universität München (TUM) ist es nun gelungen, supramolekulare Materialien zu entwickeln, die zu einen vorher bestimmten Zeitpunkt wieder zerfallen. Eine Eigenschaft, die zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten eröffnet. [mehr...]

Phil S. Baran erhält Wilhelm Manchot-Professur

Prof. Kai-Olaf Hinrichsen, Prof. Dr. Phil S. Baran, Dr. Tanja Gulder, Prof. W.A. Herrmann – Photo: Andreas Battenberg / TUM

Auszeichnung der TU München für wegweisende Forschung zur Synthese von Naturstoffen

[11.07.2017] Die Chemie-Fakultät der Technischen Universität München (TUM) und die Jürgen Manchot-Stiftung haben dem Chemiker Prof. Phil S. Baran die Wilhelm Manchot-Forschungsprofessur 2017 verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die TUM seine wegweisenden Arbeiten zu organischen Reaktionen für Herstellung und Variation von Naturstoffen, wie sie beispielsweise für die Entwicklung neuer Medikamente gebraucht werden. [mehr...]

Biosprit aus Abfällen

Mitarbeiter von Prof. Lerchers Team im Labor des Katalyseforschungszentrums. Dr. Yue Liu, Teresa Schachtl und Daniel Melzer (vlnr; Bild: Andreas Heddergott / TUM)

Zeolith-Katalysatoren ebnen den Weg für dezentrale chemische Prozesse

[28.06.2017] Sprit aus Abfall? Ist machbar. Doch Biomüll in Treibstoffe umzuwandeln, ist bisher kaum konkurrenzfähig. Zu hohe Temperaturen und zu viel Energie sind nötig. Mit einem neuen Katalysatorkonzept ist es Forscherinnen und Forschern der Technischen Universität München (TUM) jetzt gelungen, Temperatur und Energiebedarf eines wichtigen Schrittes im chemischen Prozess entscheidend zu senken. Der Trick: Die Reaktion findet auf engstem Raum, im Inneren von Zeolith-Kristallen statt.[mehr...]

Neues Werkzeug für die Akku-Forschung

TUM-Präsident Prof. W.A. Herrmann, Dr. Michael Metzger und Strategy&-Geschäftsführer Dr. Marcus Morawietz bei der Preisverleihung im Vorhoelzer-Forum der TU-München (Bild: Andreas Battenberg / TUM)

Strategy & Presidential Award für Lithium-Ionen-Akku-Testzelle mit separierten Elektroden

[26.05.2017]  Lange Zeit war es kaum möglich, die Reaktionen an Anode und Kathode von Lithium-Ionen-Akkus getrennt voneinander zu untersuchen. Im Rahmen seiner Doktorarbeit entwickelte Michael Metzger vom Lehrstuhl für Technische Elektrochemie der Technischen Universität München (TUM) eine innovative Batterie-Testzelle, die genau dies kann. Für seine innovativen Arbeiten erhielt er nun den mit 2000 Euro dotierten Strategy& Presidential Award. [mehr...]

Neues Medikament gegen die Schlafkrankheit

Trypanosomen in der Durchlichtmikroskopie (links) und in der Fluoreszenzmikroskopie (rechts). Angefärbt sind hier die Glykosomen (rot), gegen die sich der Wirkstoff richtet, sowie die DNA des Parasiten (blau). Bild: Ralf Erdmann, Vishal Kalel / Ruhr-Universität Bochum

Strukturbiologie entwickelt Wirkstoff, der Trypanosomen blockiert

[31.03.2017]  Ein neu entwickelter Wirkstoff tötet gezielt den Erreger der Schlaf- und der Chagas-Krankheit. Zunächst ermittelten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität München, des Helmholtz Zentrums München und der Ruhr Universität Bochum durch Einsatz modernster Verfahren der Strukturbiologie die Achillesferse des Parasiten. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen entwickelten sie dann einen passgenauen Wirkstoff. [mehr...]

Bakterien produzieren Bio-Kunststoffe und Zwischenprodukte

Gehäusedeckel aus einer Mischung von Polyhydroxy-Buttersäure mit Polypropylencarbonat – Bild: Andreas Battenberg / TUM

Biotechnologisch erzeugte Bausteine für Chemie und biologisch abbaubare Kunststoffe

[22.03.2017]  Im Juli 2015 richtete das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz den Projektverbund „Ressourcenschonende Biotechnologie in Bayern – BayBiotech“ ein. Ziel ist es, durch anwendungsbezogene Forschungsvorhaben im Bereich der Biotechnologie einen Beitrag zur Ressourcenschonung zu leisten und die Umstellung auf eine nachhaltige Bioökonomie zu unterstützen. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) und der Universität Bayreuth stellten heute in Erlangen ihre Forschungsergebnisse vor. [mehr...]

Preis im Gedenken an einen Chemiker und Mäzen

Prof. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TUM (l.), mit Clariant-CEO Dr. Hariolf Kottmann und Susanne Wamsler bei der Vertragsunterzeichung für die neue Auszeichnung. (Bild: Benz / TUM)

Clariant und TUM rufen Dr. Karl Wamsler Innovation Award für Katalyse-Forschung ins Leben

[10.03.2017]  Das Spezialchemieunternehmen Clariant und die Technische Universität München (TUM) haben gestern einen Vertrag zur gemeinsamen Auslobung eines Innovationspreises unterschrieben. Mit dem „Dr. Karl Wamsler Innovation Award“ sollen hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Katalyse, einschließlich der Biokatalyse sowie der weißen Biotechnologie gefördert werden. Clariant verpflichtet sich, die Auszeichnung in den nächsten zehn Jahren mit jährlich 100.000 Euro zu unterstützen. [mehr...]

Ein perfektes Team für die Nanoelektronik

Extrudierte Spirale aus polymerumhüllten Silizium-Nanoblättchen unter UV-Licht - Bild: Tobias Helbich / TUM

In Kunststoff gehüllte Silizium-Nanoblätter als Alternative zu Graphen

[08.03.2017]  Silizium-Nanoblätter sind dünne, zweidimensionale Schichten mit herausragenden optoelektronischen Eigenschaften, ähnlich denen des Graphens. Alleine sind sie jedoch instabil. Nun stellt ein Forscherteam der Technischen Universität München (TUM) erstmals ein Verbundmaterial aus den Silizium-Nanoblättern und einem Kunststoff vor, das UV-beständig und leicht zu verarbeiten ist. Einer industriellen Anwendung, etwa als Material für flexible Displays oder Photosensoren, kommt das interdisziplinäre Team damit ein bedeutendes Stück näher. [mehr...]

Löcher in der Elektrode

Thomas Gigl und Stefan Seidlmayer an der Positronenquelle NEPOMUC – Foto: Wenzel Schürmann / TUM

Positronen als neues Werkzeug für die Forschung an Lithiumionen-Batterien

[22.02.2017]  Akkus, deren Kathode aus einer Mischung aus Nickel, Mangan, Kobalt und Lithium besteht, gelten derzeit als die leistungsfähigsten. Doch auch sie haben eine begrenzte Lebensdauer. Schon beim ersten Zyklus verlieren sie bis zu zehn Prozent ihrer Kapazität. Woran das liegt und was gegen den darauffolgenden schleichenden Kapazitätsverlust unternommen werden kann, hat ein interdisziplinäres Wissenschaftlerteam der Technischen Universität München (TUM) mit Hilfe von Positronen nun genauer erforscht. [mehr...]

TUM gratuliert Prof. Dr. Robert Huber

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Robert Huber - Bild: Astrid Eckert / TUM

Nobelpreisträger und TUM Emeritus of Excellence feiert 80. Geburtstag

[20.02.2017]  Für die Aufklärung der Struktur des für die Photosynthese eines Bakteriums zuständigen Proteins erhielt TUM-Alumnus Rubert Huber zusammen mit Johann Deisenhofer und Hartmut Michel 1988 den Chemie-Nobelpreis. Als Emeritus of Excellence ist Huber der Technischen Universität München (TUM) noch immer eng verbunden. Heute feiert er seinen 80. Geburtstag. [mehr...]

Nenad M. Marković erhält Wilhelm Manchot-Professur

Prof. Kai-Olaf Hinrichsen, Thomas Manchot, Dr. Nenad M. Marković, Prof. W. A. Herrmann (vlnr) – Bild: Andreas Battenberg / TUM

Auszeichnung der TU München für wegweisende Forschung zu elektrokatalytischen Prozessen

[13.01.2017]  Die Chemie-Fakultät der Technischen Universität München (TUM) und die Jürgen Manchot-Stiftung haben dem Chemiker Dr. Nenad M. Marković die Wilhelm Manchot-Forschungsprofessur 2016 verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die TUM seine wegweisenden Arbeiten zu elektrokatalytischen Oberflächenprozessen, wie sie für Elektrolyse, Brennstoffzellen oder auch für Batterien wesentlich sind. [mehr...]